URDBOHNE

Die Urdbohne hat ähnliche Eigenschaften wie die Mungbohne. Sie empfiehlt sich wohl bei Afterjucken. Juckreiz im Analbereich ist ein Thema, das man am liebsten verschweigt, auch dem Arzt. Der Juckreiz kann zahlreiche Ursachen haben. An erster Stelle sind Hämorrhoiden zu nennen. Die ständige Sekretabgabe, sowie ungenügende Afterreinigung bei Hämorrhoiden nach dem Stuhlgang reizen auf Dauer die empfindliche Haut, was Brennen und Juckreiz zu Folge haben kann.

Weitere Gründe für Afterjucken sind Analekzeme oder Feigwarzen. Letztere werden durch Viren der Papillomagruppe verursacht und können sowohl im Genital-als auch im Analbereich zu großen, nässenden und juckenden Wucherungen führen. Manchmal kann sich eine Kontaktallergie auf Intimdeos, parfümiertes Toilettenpapier oder Hämorrhoiden-Therapeutika mit Juckreiz äußern.

Darmwürmer, hauptsächlich Madenwürmer, sind besonders bei Kindern kein seltener Auslöser. Auch eine besondere Ausprägung der Neurodermitis kann zu Afterjucken führen. Die Haut ist dann deutlich gerötet. Kratzspuren und kleinere Wunden sind sichtbar. Im Sommer werden die Beschwerden durch schwitzen verstärkt. Typisch ist vor allem nächtlicher Juckreiz, der noch durch die Bettwärme verstärkt wird.

Auch eine gestörte Darmflora, vor allem Hefepilze, kann zu Juckreiz führen. Die Stuhlproben-Analyse gibt rasch Auskunft über Hefepilzbefall. Um Reibung der Haut im Analbereich zu verhindern, kann es sinnvoll sein, Watte in die Afterfalte und vor den After zu legen. Vermehrter Schweißbildung wird dadurch ebenfalls vorgebeugt.

Ebenfalls soll die Urdbohne bei verschiedenen Darmparasiten angezeigt sein. Diese im Darm-Trakt schmarotzenden Organismen, häufig Einzeller, Würmer und Egel, gelangen meistens mit verunreinigten Lebensmitteln, rohem oder nicht ausreichend gegartem Fleisch und Fisch oder durch Körperkontakt in den Organismus. Einige können die Darmwand durchbrechen und über das Blut auch andere Körperteile besiedeln.

Parasitenbefall macht sich durch Kopfschmerzen, Kollern im Bauch, kolikartige Durchfälle, chronische Verdauungsstörungen mit Bauchschmerzen und immer wiederkehrende Durchfälle bemerkbar. Je nach Parasit kommen weitere Symptome hinzu, zum Beispiel bei Bandwürmern starkes Hungergefühl und Gewichtsabnahme trotz Heißhungers.

Der beste Schutz ist strengste Hygiene und Sorgfalt bei der Nahrungszubereitung. Bei Verdacht auf Befall muss der Arzt aufgesucht werden, da einige Parasiten das Leben bedrohen können.

Haustiere, vor allem Hunde, die viel im Freien sind, können Überträger von Würmern sein. Regelmäßige Wurmkuren beim Hund –oder anderen Haustieren-sind angezeigt. Auch naturheilkundige Maßnahmen –dazu mag auch die Urdbohne gehören- können die Therapie unterstützen.

Ferner empfiehlt sich die Urdbohne bei Störungen des Nervensystems. Sie wirkt milchfördernd bei schwangeren Frauen; bei Männern vitalitäts-und potenzsteigernd.

Wirkstoffe: pflanzliche Fette und Eiweiße, Kohlenhydrate, Mineralien und Spurenelemente

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen der Urdbohne:

  • Darmparasiten, Verdauungsstörungen
  • Afterjucken, Hämorrhoiden
  • Nervensystem
  • Milchfördernd bei schwangeren Frauen
  • Vitalitätsfördernd – potenzsteigernd beim Mann

Bildnachweis: Bild von wirestock auf Freepik

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