Cadmium sulfuricum

Cadmium kommt in natürlicher Form in geringen Mengen in Mineralien und Erzen vor, wie Zink. Für kommerzielle Zwecke wird es chemisch hergestellt.

Das bläulich weiße Element wurde 1817 von dem deutschen Chemiker Frederick Stromeyer entdeckt. Es wird für Legierungen, Batterien, Metallverkleidungen und Magnete verwendet.

Möchte man ein homöopathisches Mittel herstellen, so wird Cadmium sorgfältig mit Milchzucker vermischt und verrieben.

Das Arzneimittelbild spricht überwiegend Personen an, die von Natur aus hypersensibel, reizbar, schreckhaft, impulsiv und äußerst ängstlich sind. Zu ihnen gehört auch die große Gruppe der Leute mit „Hyperkinetischem Syndrom“. Besonders hyperaktive Kinder sind oft in einem bestimmten seelischen Zustand gefangen.

Bei hyperaktiven Kindern liegt oftmals ein Mangel an Magnesium und/oder Zink vor. Konzentrationsschwäche lässt sich auch durch B-Vitamine verbessern; ebenso Kalziumverabreichungen. Darüber hinaus kann eine übermäßige Zufuhr von Phosphor (z.B. in Wurstwaren und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, Limonade und Süßigkeiten) die Hyperaktivität verstärken.

Das homöopathische Mittel „Cadmium metallicum“ soll sehr ausgleichend und regulierend auf den Nervenstoffwechsel einwirken, um auch Gedächtnis-und Merkfähigkeit zu verbessern. In Verbindung mit kalten Kompressen –meist im Kopf-und Rückenbereich entlang der Wirbelsäule-mag die Wirkung noch erhöht werden.

Die klassischen Symptome sind Erschöpfung, mit dumpfen Schmerzen im ganzen Körper; auch grippeähnliche Beschwerden gesellen sich gern dazu.

Da diese Merkmale von Homöopathen mit den Auswirkungen von Aluminium auf den Körper in Verbindung gebracht werden, dient Cadmium metallicum oft als Gegenmittel bei Aluminiumvergiftung. So vermutet man auch, dass evtl. der Einsatz von diesem Mittel bei Alzheimer-Erkrankungen oder allgemeiner Demenz, sehr hilfreich sein könnte; zumal Aluminiumablagerungen im Gehirn dieses Krankheitsbild auslösen oder fördern soll.

Begleitsymptome sind Übelkeit, Durchfall mit weichen Stühlen und das Gefühl, als befände sich ein Fremdkörper im Enddarm, den man nicht mehr los wird.

Das Mittel soll auch bei schweren Magen-Darm-Beschwerden, wie schmerzhaftem Blähbauch, Reizkolon oder Zwerchfellriss hilfreich sein. Aber auch bei Verstopfung und Hämorrhoiden, die sich durch Stuhlgang verschlimmern sollen.

Typisch ist bei nachlassender Erschöpfung, dass Hautausschläge auftreten; z.B. rote Pusteln, die sehr jucken oder brennende Pickel und Blasen, sowie nichtnässende Schwellungen.

Eine Verbesserung erzielt man durch eine vegetarische –noch besser, durch eine vegane Kost-, die sehr abwechslungsreich sein sollte. Eine leichte, sanfte Massage auf den betroffenen Stellen, die schmerzhaft sind oder wo ein Unwohlsein auftritt, verbessert die Gesundheitsbilanz.

Eine Verschlechterung des Befindens tritt ein, bei Überanstrengung, körperlich, seelisch und emotional. Ein linksseitiges Liegen oder Arbeiten, die die linke Körperseite besonders beansprucht, erhöhen die Befindlichkeitsstörungen.

Zusammenfassung der in der Literatur und im Internet gefundenen Wirkungsweisen von Cadmium (Cadmium metallicum):

  • Aluminiumvergiftung, Demenz-Erkrankungen
  • Magen-Darm-Beschwerden: Durchfall, Blähbauch, Zwerchfellriss, Hämorrhoiden, Verstopfung
  • Hauterkrankungen: Hautausschläge, juckende Stellen, Pickel und Blasen, entzündete Stellen
  • Hyperkinetisches Syndrom, totale Erschöpfung, Gedächtnis-und Konzentrationsschwäche, Merkunfähigkeit

Bildnachweis: Bild von VecMes auf freepik.com 

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